Vorwort
 
Nach den Planungen der Deutschen Bahn AG soll zwischen Offenburg und Weil am Rhein mit einer neuen Schienentrasse die mit am stärksten belastete Gütertransitstrecke Europas entstehen . Im Bundesverkehrswegeplan 2003 ist von täglich 508 Zügen die Rede, mit einem Anteil von 280 Güterzügen. Davon werden nach den Planungen der DB AG 125 am Tage und 155 nachts verkehren. Letzteres bedeutet einen Güterzugverkehr im Dreiminutentakt.
Zur Entlastung französischer Schienenstrecken vom Güterverkehr ist ferner vorgesehen, bei Chalampé auf der Strecke Mülhausen-Müllheim und bei Kehl auf der Strecke Straßburg-Offenburg weitere 210 Güterzüge auf die Rheintalbahn zu leiten (Oberrhein-Bypass). Diese rund 500 Güterzüge bedeuten einen Dreiminutentakt rund um die Uhr.
 
Eine unerträgliche, dauerhafte Belästigung durch Lärm und Staub wird dies zur Folge haben. Insbesondere die Wohngebiete in den angrenzende Städten und Gemeinden entlang der Rheintalbahn sind davon stark betroffen:
  • Beeinträchtigung der Gesundheit durch die hohen Lärm- und Staubbelastungen
  • unsere Gemeinden werden ohne ausreichenden Lärmschutz- und Staubschutz unattraktiv bzw. veröden
  • unsere Wohnqualität wird sinken
  • Gewerbe und Arbeitsplätze sind gefährdet
Aus diesen Gründen machen wir uns stark für den Bau den dritten und vierten Gleises entlang der Autobahn A5 zwischen Offenburg und Riegel.
 
Für uns steht fest:
Die Autobahnvariante ist bei weitem die menschen-freundlichste Variante.

 
 
Satzung